Logo DARC
Amateurfunkstation
DL0STO
Clubstation

DOK: S 26
QTH: Stolpen
ex: DM4RL, DT5UL,
DM5UL, Y86ZL

40 Jahre Amateurfunk in Stolpen/Sachsen - die Clubstation DL0STO

Die folgende Chronik wurde stark gekürzt in der CQ-DL Heft 12/2001 abgedruckt

Im folgenden Artikel möchten wir einige Entwicklungsetappen des Amateurfunks darstellen. Hierbei ging es uns nicht vordergründig um eine Chronologie der Ereignisse um unseren Ortsverband, sondern um das Herausgreifen einiger historisch erwähnenswerter Etappen.

Der Anfang

OM Walter Rudoba suchte 1959 einige Jugendliche, die ebenfalls Interesse am Amateurfunk hatten. Hanno (heute DL2VNL), Werner (DL5DWF) und andere Jugendliche, im Alter von etwa 16 Jahren meldeten, sich. Anfänglich fand der Telegrafieunterricht in Walters Küche statt. Aber nicht Walter beherrschte die Telegrafie, sondern seine xyl Christel brachte uns die ersten Zeichen am Röhrensummer bei. In Folge der Aktivitäten wurde im August 1961 eine Nachrichtensektion der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) gegründet.

Zwischenzeitlich war die Gruppe angewachsen und die Stadt stellte uns 1961 im Jugendheim in Stolpen einen eigenen Raum zur Funkausbildung zur Verfügung. Aus ausgesonderten Geräten verschiedener Elektronikbetriebe wurden Bauteile und Baugruppen gewonnen, um Messtechnik, Empfänger und Antennen aufzubauen. Der Empfang erfolgte auf 40 m mit einem Rundfunkempfänger. Da noch in AM gearbeitet wurde, brauchte auch kein BFO eingebaut zu werden. Für andere Bänder bauten wir gemeinsam einen Röhren O-V-1 auf.

Große Hoffnung für den Klubstation entstand, als Walter 1963 eine Lizenz mit dem Rufzeichen DM4RL erhielt und Werner die Hörerprüfung (mit CW Teil) erfolgreich ablegte. Die Ausbildung des Funkbetriebes erfolgte an zwei Tornisterfunkstationen FK1 (Armee). Diverse Querelen unter anderem wegen Störungen in der Nachbarschaft und der Post führten dazu, dass Walter das Funken aufgibt.

Die Post verfügt, dass unser Rufzeichen eine Amateurfunkgruppe in Neustadt/Sa erhielt. Damit war die Grundlage für unsere Klubstation entzogen. Im gleichen Zeitraum absolvierten Hanno und Werner ihren Wehrdienst, so dass nur noch eine kleine Gruppe ohne Ausbildung besteht.


Zweiter Neubeginn

Im Oktober 1967 besteht Werner (DL5DWF) die Klubstationsleiterprüfung. Hanno (DL2VNL) legt die Prüfung Klasse 2 + S ab (UKW+ 80m , nur Mitbenutzer) und wird der erste Mitbenutzer der Klubstation. Als Klubstation besitzen wir aber noch keinen eigenen Sender. Wir erhielten von der GST eine ausgesonderte russ. Panzerfunkstation 10 RT. Dieses Gerät wurde für 80m umgebaut. Zusätzlich bauten wir für die Stromversorgung ein leistungsstarkes Netzteil und zur Kontrolle der Bandgrenzen einen Eichpunktgeber auf.

Ein Teil dieser Aktivitäten finanzierten wir mit dem Bau einer Lichtschrankenanlage für eine Kartonfabrik. Anschließend wurde dieser TRX nach einem kurzen Probebetrieb von der Post freigegeben. Hierbei wurden die Nebenausstrahlungen gemessen und die Elektrosicherheit, z.B. spannungsfester Antennenkondensator, kontrolliert.


Ausbildung
In den ersten beiden Jahrzehnten bildete die Ausbildung ein Schwerpunkt der Aktivitäten. In der Stolpener Schule wurde ab der 6. Klasse für den Amateurfunk geworben. Gemeinsame Erlebnisse und auch einige Erfolge bescherten unserer Klubstation einen reichlichen Zulauf. Mitte der 70er Jahre stieg die Mitgliederzahl auf 45 Funkfreunde an. Zur Ausbildung gehörte neben Elektrotechnik, Gesetzeskunde und Funkbetrieb natürlich immer CW. Da es Ausbildungsrufzeichen erst 1982 in der DDR gab, wurde der Funkbetrieb in CW und Sprechfunk mit der russischen Tornisterfunkstationen R109D trainiert.

Hanno bei der CW -Ausbildung

Die Rahmenbedingungen der Klubstation hatten sich mit vorzeigbaren Erfolgen bei Ausbildung, Teilnahme an Funkwettbewerben und Aktivitäten im Rahmen der GST schrittweise verbessert. Eine Landmaschinenfabrik (Fortschritt Neustadt) unterstützte uns finanziell. 1975 erhielten wir im Bezirk Dresden einen der ersten industriell hergestellten Kurzwellentransiver Teltow 215. Unsere Klubstation bestand aus einem Ausbildungsraum und einen Funkraum. Auf einem Stahlgittermast konnten wir 1975 eine Dreibandquad errichten.
(Werner DL5DWF)

Wettkampftätigkeit

Eine wichtige Sache für uns Stolpener Funker war der Leistungsvergleich und der Erfahrungsaustausch mit unseren Hobbyfreunden. Nach dem Erlernen des Morsealphabets konnte man sein Tempo steigern und sich mit seinen Freunden messen. Doch das allein macht auf Dauer nicht viel Spaß, besonders solange man noch keine eigene Amateurfunkgenehmigung besaß. So war die Teilnahme Funkwettkämpfen nur noch eine Frage der Zeit.

Im Juni 1968 nimmt erstmals eine Mannschaft aus Stolpen an den Bezirksmeisterschaften teil und belegt Platz 3, danach folgte die kontinuierliche Teilnahme, teilweise mit Jugend- und Männermannschaften.

Im Juni 1970 ist erstmals ein Funkamateur aus Stolpen bei der DDR-Meisterschaften dabei und belegte den 3. Platz. Die später sehr erfolgreiche Jugendmannschaft ist 1971 bei der Bezirksmeisterschaft mit von der Partie, das Ergebnis aber eher mäßig.

Daraufhin intensivieren Roman (DL5DRG), Günther (DL2VGS) und Alexander (DL2DSA) das Telegrafietraining und treffen sich fast täglich in der Woche im "Funk-Klub", um schneller beim Morsen zu sein.

Im Juni 1972 sind Stolpener Funker wieder bei den Bezirksmeisterschaften dabei und erringen den Bezirksmeistertitel - eine Überraschung für die Favoriten. Damit hat die Jugendmannschaft auch die Startberechtigung zu der DDR-Meisterschaft erworben. Fleißig wird weiter trainiert ....

Von da an sah man zu allen nationalen Funkmehrwettkämpfen Funker aus Stolpen auf dem Siegerpodest stehen. Das erforderte neben guter Kondition, viel Fleiß beim Training. Neben den Disziplinen Funkbetrieb, dem Hören und Geben von Morsezeichen forderte der Mehrkampf auch noch gute Ergebnisse im Gelände- bzw. Orientierungslauf, sowie beim Schießen mit kleinem Kaliber (etwa das, was Schießvereine heute noch tun ).

Als Mitglieder der Nationalmannschaft nahmen Manuela und Roman (DL5DRG), Alexander (DL2DSA), Günther (DL2VGS) an internationalen Wettkämpfen in der Sowjetunion, in Polen, Ungarn, Korea und Bulgarien teil. Diese erfolgreiche Entwicklung endete, bedingt durch familiäre und berufliche Anforderungen, sowie durch fehlende nachrückende junge Funktalente. Neben schönen Erinnerungen sind aus dieser Wettkampfzeit noch persönliche Kontakte zu weiterhin aktiven Funkamateuren (z.B. Knuth, DF0FA) erhalten geblieben.
(Roman DL5DRG, Alexander DL2DSA)

Contest

Nach Erhalt der ersten Amateurfunklizenzen Anfang des Jahres 1968 sowie der Erweiterung der Technik durch einen Konverter für 144 MHz und eine drehbare UKW-Antenne war die Klubstation seit Sommer 1969 auch für UKW-Conteste gerüstet.

Die erste Teilnahme mit einem Portable-Standort an einem UKW-Contest fand im Juli 1971 statt, gefunkt wurde vom höchsten Turm der historischen Schlossruine Stolpen.

Zum Empfang diente ein Konverter nach DM2ADJ, der von 144 MHz auf 28 MHz umsetzte. Die ZF wurde von unserem damaligen Kurzwellenempfänger Dabendorf weiter verarbeitet. Zum Senden diente ein Eigenbau-Röhrensender. Die Sendefrequenz von 144, 200 MHz und 145,100 MHz wurde von einem Quarzoszillator mit zwei umschaltbaren 8-MHz-Quarzen durch Vervielfachen abgeleitet. Die Endstufe erreichte mit zwei parallel geschalteten EL83 etwa 8W Ausgangsleistung. Da andere Stationen in der Regel auch noch eine solche Ausstattung besaßen, wurde nach dem CQ-Ruf mitgeteilt, : "Wir suchen das Band von unten nach oben ab". Wenn man Glück hatte, wurden man von der Gegenstation auf ihrer eigenen Quarzfrequenz angerufen. Als Antenne wurde eine 9 Elemente Yagi nach Rothammel benutzt. Wir bauten mehrere Antennen nach, wobei wir gute Erfahrungen mit der 13-Elemente Antenne nach OK1DE erzielten Mit dieser Betriebstechnik erreichten wir 1971 ein ODX von 535 Km bei 85 QSOs.

1972 baute Gerhard (DG2VE) einen VFO auf. Gleichzeitig wurde von der Betriebsart AM auf FM übergegangen. Zwar stellte die verwendete Flankendemodulation nicht das Optimum dar, aber es entsprach den technischen Möglichkeiten. Auch die weitere Funkausrüstung, einschließlich Antenne waren Eigenbau. Natürlich wurde damals, wie heute, ein großer Teil der Verbindungen in CW abgewickelt. Trotz der bescheidenen Ausrüstung gelangen interessante Weitverbindungen nach Kopenhagen oder in die baltischen Republiken.

Bis zum heutigen Tag ist die gemeinsame Teilnahme an ein bis zwei UKW-Wettbewerben im Jahr fester Bestandteil der Aktivitäten unseres Ortsverbandes.
(Gerhard DG2VE)

Wie ich als Mädchen zum Amateurfunk kam
Etwa im Alter von 12 Jahren machte ich mir Gedanken, was ich denn später einmal werden möchte. Gedrängt von einem gewissen Fernweh, die Welt kennen zu lernen, hatte ich die Idee, zur See zu fahren - aber als was? Als Frau konnte man als Stewardess oder Köchin auf Schiffen arbeiten, was aber nicht meinen Interessen entsprach. Im Bereich Maschine oder als Nautikerin durfte man als Frau zu DDR-Zeiten nicht auf Schiffen fahren. Was aber möglich war und mich zunehmend reizte, war als Funker zur See zu fahren. Voraussetzung für das Ingenieurhochschulstudium an der Seefahrtsschule Warnemünde/ Wustrow war eine artverwandte Berufsausbildung. Ich dachte, dass es auch nicht schaden könne, schon "funken" zu können. Also ging ich zu unserer ortsansässigen Stolpener Amateurfunkstation und trug mein Anliegen vor: ich möchte funken lernen.

Der Stationsleiter Werner Förster (ex DM5UL) meinte, das geht nicht - erstens sei ich zu jung und zweitens bin ich ein Mädchen. Ich ließ mich aber nicht verscheuchen und durfte ab April 1973 als 13-Jährige an der Ausbildung teilnehmen. Es begann mit der trockenen Telegrafie-Ausbildung. Werner Förster machte eine gewissenhafte Ausbildung, achtete auf jeden Zeichenabstand. Sein Ehrgeiz steckte mich an. 1974 schickte er mich zu den Kreismeisterschaften im Funkbetrieb. Es gab keine Mannschaft 'weibliche Jugend', also startete ich in der Klasse 'männliche Jugend' mit dem Funkgerät R 105 D und belegte Platz 1.

1974 wurde ich Hörer im Amateurfunk (DM-EA 7437/L) und etwas später erhielt ich die Lizenz als Sendeamateur mit dem Rufzeichen DM5YUL.

Funkmehrkampf betreffend delegierte mich OM Werner dann auch zu Bezirksmeisterschaften, DDR-Oberliga-Wettkämpfen und 1976 zu einem Sichtungslehrgang für die DDR-Auswahl im Funkmehrkampf.

Mit der Nationalmannschaft nahm ich an internationalen Wettkämpfen mit Mannschaften aus der CSSR, UdSSR, Bulgarien, Polen teil. Gute Hör- und Gebeleistungen bei den Frauen bewegten sich um 110/130 ZpM (Hören) und 80/100 ZpM (Geben). Zum Funkmehrkampf gehörten 6 Disziplinen: Hören, Geben, Funkbetrieb (mit R104), Schießen (50m, KK), Handgranatenzielwurf (1m2 Zielfläche auf 20m Entfernung), Orientierungslauf mit Karte und Kompass (ca. 5-8 Kontrollpunkte, Strecke von 5-10Km). Ein Höhepunkt hierbei war 1977 ein Wettkampf in Nordkorea (KVDR). Gefreut hat mich sehr, dass Günter (DL2VGS) - auch Mitglied unser Klubstation - aufgrund seiner Leistungen diese unzähligen und unvergesslichen Eindrücke und Erfahrungen mit mir teilen und die drei Wochen in Korea auch mit dabei sein konnte. Weitere Höhepunkte für mich waren ebenso 1976 der DDR-Vizemeistertitel und 1977wurde ich DDR-Meisterin in der Klasse Frauen.

Mein berufliches Ziel behielt ich natürlich beharrlich im Auge. Ich lernte 1976-1979 bei Robotron-Elektronik in Radeberg Elektronik-Facharbeiter mit Abitur.
Nach anschließendem 4 ½-jährigen Hochschuldirektstudium an der Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/ Wustrow und einer Prüfung in Telegrafie- (z.B. Hören 120 gem. ZpM und Aufnahme mit einer mechanischen Schreibmaschine, Geben ca. 80 gem. ZpM) und Sprechfunkdiensten für See- und Küstenfunkstellen durch das Ministerium für Post- und Fernmeldewesen, hatte ich mein Traumziel erreicht und erhielt das Seefunkzeugnis. Meine Zeit als Funkoffizier der Deutschen Seereederei Rostock (DSR) liegt nun schon einige Jahre zurück, aber die Erinnerungen an meine "Entdeckungen" in der Welt sind lebendig geblieben. Geblieben ist auch der Kontakt zu meiner Funker-Wiege. Nach einer kinderbedingten Pause bin ich wieder DARC-Mitglied, hoffe auf mein "altes Rufzeichen" und bin wieder regelmäßig bei den Klubabenden der Funkamateure des Ortsverbandes Stolpen.
(Manuela)

Veränderte Bedingungen

Mir den gesellschaftlichen Änderungen ab dem Jahr 1990 kam es auch zu zahlreichen Veränderungen in unserem Klub. Viele Funkfreunde mussten eine neue berufliche Orientierung suchen und kehrten (zeitweise) den Amateurfunk den Rücken. Andere zogen in anderen Bundesländern und wurden dort aktiv. Die finanzielle Unterstützung entfiel und die Räume der Klubstation gekündigte man uns. Nachdem es nun jeden Funkamateur nach Ablegen der Prüfung möglich war, eine eigene Station zu Hause zu betreiben, entschlossen wir uns, keine gemeinsame Station zu erhalten.
(Werner DL5DWF)

QRP- nicht nur Anfänger

Anfang der 90er Jahre stellte ich mir die Frage, wie meine eigene Station aussehen sollte. Aber schon sieht man die ersten Probleme: Wohin mit der Antenne, wohin mit der Station in der Wohnung, wird es Ärger mit dem Vermieter wegen TVI geben und reicht das Geld?

Ein guter Weg für mich war hier, das Arbeiten mit QRP, einer Funkstationen mit kleiner Leistung. Es ist ein ganz anderes, vielleicht besseres Gefühl, mit etwas Selbstgebautem in der Luft zu sein. Natürlich kann ich meine Funkerfolge nicht mit einer leistungsstarken Station messen. Aber ich freue mich viel mehr über jedes neu gearbeitete Land, weil es mit meiner "kleinen" Station ungleich schwieriger zu erreichen war. Seit meinem letzten Wohnungswechsel vor einem Jahr habe ich zwischenzeitlich im 10 m-Band 98 Länder gearbeitet. Viele andere OMs staunen mitunter, was man mit kleiner Leistung und einem Monobandvertikalstrahler auf dem Balkon in CW alles arbeiten kann.

Dieser sportlichen Aspekt ist es auch, der QRP für mich interessant macht. Immer mehr Funkamateure interessieren sich für QRP und organisieren sich zu speziellen Gruppen. Mehrmals nutzten ich mit Stolpener Funkfreunden das Treffen der G-QRP-Group, welches jährlich im Frühjahr in Pottenstein stattfindet, zum Erfahrungsaustausch.
(Roman, DL5DRG)

Eigenbau der Technik

Der Eigenbau von HF-Technik war bis 1989 sicher für die meisten Funkamateure in der DDR die einzige Möglichkeit, eine eigene Technik zu besitzen. Bedingt durch meinen Arbeitsplatz mit HF-Labor hatte ich hervorragende Möglichkeiten, meine Eigenbautechnik zu optimieren. Ab 1991 wurden die Selbstbaugeräte durch Importe aus Fernost ersetzt und ich fand endlich mehr Zeit zum Funken.

Durch kontinuierliche Bandbeobachtung, Clustermeldungen, Hinweisen anderer OM's aus dem OV, sowie mit Glück konnte ich aus dem Talkessel von Dresden (120m über NN) mit FT290, 25 W-PA und 9-Element YAGI zwischenzeitlich 39 Länder erreichen (bestätigte Verbindungen ohne MS/EME!). Dafür steht im Shack die UKW-EU-D-Trophäe. Nächstes Ziel ist der Sprung in die VHF-UHF-SHF-Topliste.

Aber mit der Zeit des fast "nur funkens ..." auf den DX-Bändern fehlt außer dem spärlichen QSL-Kartenrücklauf doch noch etwas: Es fehlte irgendwann wieder der Spaß am Eigenbau von Geräten. Mein neues Betätigungsfeld geht zur Zeit in Richtung der Aktivierung höherer Bänder, z.B. ATV und auch wieder zum Antennenbau.
(Hanno, DL2VNL)

40 Jahre - na und?

Vor drei Jahren wechselte ich zu dem Ortsverband S26 in Stolpen. Zuvor "schnupperte" ich bei einigen Veranstaltungen, bis ich wusste ich, hier fühle ich mich sehr wohl. Die kleine Runde mit damals 11 Mitgliedern machte einen sehr aktiven Eindruck. Beim wöchentlichen Treff auf 145.525 MHz (Montags 19.30 Uhr) wurde ich als Gast aufgenommen, ohne das Gefühl zu haben, eine vertraute Gemeinschaft zu stören. Der Austausch über die eigenen Aktivitäten verlieh mir einige neue Impulse. Auch die gemeinsame Teilnahme am UKW - Contest spornte mich an, meine Betriebstechnik und die CW - Kenntnisse zu verbessern. Mit dem Aufbau eines Umsetzers für 23 cm wurden die Contestaktivitäten erweitert. Obwohl der Großteil der Mitglieder über 30 Jahre mit dem Ortsverband verbunden ist, wird zu den OV-Abenden recht wenig in "nostalgische" Erinnerungen geschwelgt. Ich erwähne dies, da ich auch anderes kenne. Hier werden oft Projekte diskutiert, verworfen und manchmal auch realisiert.

Ich hoffe, das diese aktive Runde, vielleicht auch noch mit einigen neuen Mitgliedern noch recht lange erhalten bleibt.
(Steffen, DJ5AM)


Teilnehmer der 40-Jahr-Feier

==>Textanfang
==>Startseite